3-Tage Saft-Kur und 1 unerwartetes Ergebnis

Kale and Me 3-Tage Saft Kur: Mein Saft-BerichtKale and Me 3-Tage Saft Kur: So war es bei mir

Ein großes Dankeschön geht an Kale & Me, die mir für mein 3-Tage Saft-Kur Experiment 30 Säfte zugesendet haben. Die ersten Leser rechnen jetzt gerade sicherlich nach: 30 Säfte in 3 Tagen?! Nee, eben nicht, dazu komme ich jetzt. Kennst du die Szene in „Kevin allein in New York“ wo Kevin einem fremden Mann hinterherläuft und plötzlich nicht in Florida, sondern in New York landet? Bei meiner Saft-Kur ging es mir ähnlich – ich habe Florida erwartet, aber New York bekommen. Ich nehme dich in meinem Tagebuch Schritt für Schritt mit – viel Spaß:-)

Lesezeit: 10 Minuten | *Anzeige

Inhaltsverzeichnis:

Meine Vorbereitungstage: 1 Tag vor der Kur

Ich habe mich im Vorfeld bereits über die Saft Kur informiert und war felsenfest davon überzeugt, dass dies meine Probleme – dazu komme ich gleich – auflösen würde und dass ich dann entspannt in meine Ernährungsumstellung starten kann. Ich habe die Säfte am Dienstag zugeschickt bekommen und sofort alle im Getränkekühlschrank kalt gestellt. Für mich stand fest: „Morgen geht’s los“. Auf schwere Kost habe ich verzichtet, ich bin dafür nochmal eine relativ lange Strecke gejoggt um mich auf mein Ziel zu fokussieren: eine gesunde und regelmäßige Verdauung.

Ich bin am Dienstag um 22:45 Uhr ins Bett gegangen, habe noch 2-3 Seiten gelesen, ehe meine Augen zuklappten und ich davon döste.

Mein erster Saft-Kur Tag: Mittwoch

Ich muss gestehen, dass ich nicht auf alles verzichtet habe, was einem geraten wird. Ich habe einen Kaffee am Morgen mit Hafermilch dennoch getrunken, den Kaffee zum Nachmittag aber weggelassen und durch einen Kräutertee ersetzt. Fangen wir aber von vorne an: Ich stehe gegen 6:30 Uhr auf, schleiche mich in die Küche und stelle den Kaffee an, anschließend klappe ich bereits ganz leise den Laptop auf und haue in die Tasten. Gegen 8 Uhr habe ich erschrocken hochgeschaut und festgestellt, dass es Zeit für meinen ersten Saft ist.

Pamela Pine 08:00 Uhr: Ich habe im Vorfeld nicht die 3- bzw. 5-Tage Kur ausgewählt, sondern eine individuelle Kur zusammengestellt. Weshalb mein Starter-Saft die Nummer 1: Pamela Pine war. Das Versprechen der Hersteller: Bringt selbst Morgenmuffel in Fahrt. Das kann ich so unterschreiben, allerdings fehlte mir eine Nuance Süße am Morgen – aber das ist ja auch Geschmacksache. Ich hatte mir zwei Stunden für diesen Saft eingeplant und die 320 ml auch tatsächlich nach 90 Minuten geleert.

Catie Carrot 10:00 Uhr: Ich bin kein großer „Frühstücker“, sodass der erste Saft mich schon sehr sättigte. Durch einen etwas längeren Termin, habe ich meinen zweiten Saft um Viertel nach zehn geöffnet. Catie Carrot N°2 schmeckte so lecker, dass ich ihn gefühlt exte.

Al Avoca 12:00 Uhr: Mein Alltag ist echt durchgetaktet – kaum sind die Kinder beschäftigt, habe ich meine eigenen Termine und muss auch noch schauen, dass pünktlich das Essen auf den Tisch kommt. Das war echt fies – etwas Bissfestes zu kochen, was man dann selbst nicht genießen konnte. Das nächste Mal muss mein Mann ran 😋 Nun gut – ich bin stark geblieben und habe parallel meinen dritten Saft aus dem Kühlschrank geholt: Al Avoca Nummer 3. Die Frucht- und Gemüsesaftmischung schmeckte im Vergleich zum vorherigen süßlich schmeckenden Saft sehr herb. Man mag es kaum glauben, aber 320 ml klingen wenig, sind aber irgendwie dann doch ausreichend.

Zwischen den Säften habe ich auch immer wieder ein Glas Wasser getrunken. Mein Magen war schlichtweg gefüllt und vom Hunger war keine Spur. Das hat mich nun wirklich überrascht.

Billy Basil 14:00 Uhr: Gegen zwei Uhr nachmittags stand bereits der viere Saft auf dem Speiseplan – auch hier muss ich betonen, dass es unfassbar war wie schnell die Zeit verging. Ich bin ja kaum mit dem Trinken hinterhergekommen… Achso kurze Toiletten-Info: ich war an dieser Stelle noch nicht einmal auf Toilette…

Der Rosy Roots Saft steht eigentlich an vierter Stelle in der Saft Kur (bzw. wird vorgeschlagen), für mich als Anti-Rote-Beete-Fan allerdings nichts… Ein absolutes Highlight, dass ich durch das individuelle Paket eigenständig diesen Rote-Beete Saft durch einen Saft meiner Wahl ersetzen konnte. Ich wählte den Billy Basil Sanddornsaft. Mein absoluter Favorit!

Der Saft enthält eine hohe Menge an Vitamin C und schmeckt einfach wahnsinnig erfrischend. Auf 100 ml hat er gerade mal 33 kcal, sodass ich mit der Flasche insgesamt bei 106 kcal lag.

Kalvin Kale 16:00 Uhr: Mit den Kindern war ich zu dieser Zeit auf dem Spielplatz, was aber nicht bedeutete, dass ich nicht vorbereitet war. Die Flaschen sind so dünn, dass ich keinen Rucksack mitnehmen musste und sie einfach in meiner großen Jackentasche verstauen konnte. Mein vorletzter Saft für diesen Tag hieß: Kalvin Kale. Den habe ich probiert, aber leider auch nach dem zweiten Schluck nicht weiter runterbekommen.

Durch die geringe Kalorienaufnahme von ca. 800 kcal am Tag liegt man unterm Tagesbedarf und somit im Kaloriendefizit.

Den Saft komplett wegzulassen wäre ja nicht zielführend, denn man ist ja so schon stark im Defizit – da sollte alles was man trinkt durchaus schmecken. Da es bei diesem Saft nunmal nicht der Fall war, habe ich ihn auch die nächsten Tage weggelassen und deshalb das Experiment – Spoiler! – nach drei Tagen abgebrochen.

Berry Amy 18 Uhr: Ein etwas Smoothie-ähnlicher Saft mit Mandelmilch stärkt die Muskeln und sorgt für die Erhaltung der Knochen – dazu kommt, dass er auch gut schmeckt. Die Erdbeere könnte für meine Verhältnisse etwas prominenter platziert werden, dafür würde ich auch 10-20 Kalorien mehr in Kauf nehmen:-)

Klare Gemüsebrühe 21:30 Uhr: Ich war bis zu diesem Zeitpunkt mega stolz auf mich – ich hatte teilweise Trink-Stress, weil die Zeit so schnell vorbei ging und ich kaum mit dem Trinken hinterher kam. Andererseits saß ich dann aber auch um 21:30 auf der Couch und musste ein Gemüsebrühe vor lauter Hunger Löffel. Aber wie heftig…ich habe erst nach über 26 Stunden Hunger verspürt.

Der letzte Tag meiner 3-Tage Saft-Kur – das Fastenbrechen

Ich spule ein wenig vor, denn der zweite Tag hat sich vom ersten kaum unterschieden. Durst oder Hunger? Keine Spur. Ich kam schlichtweg nicht hinterher und war überfordert so „viele“ Säfte in so regelmäßigen Astenden zu trinken. Letztlich habe ich dann am zweiten Tag nur ca. 700 Kalorien zu mir genommen und ich fühlte mich etwas schummrig. Ist ja eigentlich auch kein Wunder.

Am Freitag wollte ich es so richtig durchziehen! Ich wollte auf den Geburtstag meiner Mutter mit einem Saft anstoßen, hatte mir alles schon bildlich ausgemalt und dann: wurde mir einfach sehr schlecht. Ich konnte am dritten Tag nur noch 3 der sechs Säfte trinken und habe mich dann entschlossen nach 18 Uhr das Fasten zu brechen.

Rückblickend betrachtet hätte ich die Säfte einfach nochmal so bändern können, wie ich sie mir gewünscht hätte, aber…hätte, hätte… Die 85 Gramm Banane hätte an Kalorien zwar etwas „reingehauen“, aber letztlich den Geschmack hier und da etwas abgerundet. Oder einen Apfel,… du weißt was ich meine.

Ich musste übrigens auch am dritten Tag das erste Mal auf Toilette – was mich ja völlig überrascht hat. Ich habe früher nicht mal einen Apfel anschauen können, da musste ich schnell ins Bad und nun kann ich Säfte über Säfte trinken ohne große Auswirkung.

Mein unerwartetes Ziel: „Florida“

Ich habe natürlich etwas Gewicht verloren, das war aber nicht mein vorrangiges Ziel und das sollte auch nicht deins sein. Das Saftfasten ist sinnvoll, wenn du eine Ernährungsumstellung planst oder deinen Körper kurz mal resetten möchtest. Ich habe in den 72 Stunden meiner 3-Tage Saft-Kur so einiges über mich und meinen Körper gelernt. Ich bin diszipliniert. Eine ruhige Meditation war für mich das Highlight am ersten Abend. So zufrieden und wunschlos glücklich war ich selten, denn oft strebe ich nach Perfektion und es ist immer etwas zu tun – ich habe es aber sein lassen und mich voll auf mich konzentriert.

Ich fühle mich trotz des „Versagens“ gut und starte so stark und voller Energie ins neue Jahr!


Goodiecode

Mit meinem Gutscheincode für Kale & Me erhältst du bei deiner Bestellung 3 Säfte GRATIS, also Code mamaschreibt4you kopieren und Button klicken: 

Hast du Erfahrungen mit Saft-Fasten? Wäre eine Saft-Kur über 3- oder 5-Tage was für dich?

Falls du dich wunderst: ich habe die meisten Links mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet – das bedeutet, dass dies Affiliate Links sind. Ich erhalte eine kleine Provision für die Weiterempfehlung der Produkte, habe die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen oder verdiene durch den Beitrag ein kleines Honorar. Sei dir jedoch sicher, ich verlinke hier ausschließlich Produkte, die ich mit meinen Kindern getestet und für sehr gut/gut befunden habe. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.