Diesen Artikel widme ich meiner eigenen Achtsamkeit als Mama in meinem Alltag mit zwei Grundschulkids. Ich hab die ganze Mama-Nummer etwas unterschätzt, als ich berufsbegleitend studiert und parallel ein Kind bekommen habe. Damals ging es schon irgendwie und wir haben uns so durch den Alltag geschlängelt, die Bedürfnisse meines Sohnes ganz oben angestellt natürlich. Doch ich blieb auf der Strecke, …

Noch Jahre später auch mit Kind 2 ist erst seit der Pandemie der Groschen gefallen. Ich zähle auch. Meine Bedürfnisse sind auch wichtig um Selbstfürsorge und Achtsamkeit zu leben und vor allem vorzuleben. Hier findest du 6 Tipps, die mir geholfen haben mehr für mich zu machen.

Weißt du, meine Bedürfnisse zählen auch!

Es ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Ich habe damals schon zu Daniel in meinen Hypnosetherapien gesagt, dass ich das Gefühl habe mich erst dann mit Freizeit „belohnen“ zu dürfen, wenn ich mir dies im Vorfeld erarbeitet habe. Ist das so? Natürlich nicht! Ich verdiene auch schon vor dem Meltdown oder dem letzten Akkubalken eine Auszeit.

So gelingt dir mehr Selbstfürsorge und Achtsamkeit im Alltag:

Um dies zu verinnerlichen, habe ich 21 Tage lang – so lange dauert es i.d.R. eine neue Gewohnheit zu festigen – folgendes zu meinem Spiegelbild gesagt:

„Ich habe Bedürfnisse. Meine Bedürfnisse sind nicht weniger wichtig, als die meiner Familienmitglieder. Wir haben alle Bedürfnisse. Ich zähle auch!“

#1 Meine morgendliche Mama-Routine 🌅

Früher habe ich sofort nach meinem Handy gegriffen und alles nachgeholt, was ich während der Nacht „verpasst“ haben könnte. Total Banane 🍌. Heute ist es anders. Ich werde stumm mit leichten Vibrationen von meiner Uhr geweckt und nutze die ersten 5-10 Minuten des Tages um positive Eigenschaften aufzuzählen. Danach marschiere ins Bad, stelle anschließend den Kaffee an und gehe duschen.

Wie könnte wohl deine Morgenroutine aussehen?

#2 „Tschakka“-Mentalität 🏋️‍♀️

Ich bin wahrscheinlich so wie du auch, mein größer und fiesester Kritiker. Selbstliebe sollte hier ganz großgeschrieben werden, denn wie kann ich von anderen Verlagen, dass sie mich lieben, wenn ich es nicht selbst tue?! Und viel wichtiger: was bin ich dann für ein Vorbild für meine Kids?

#3 Oh, oh Low Battery 🪫

Ist mein Körper erschöpft, werde ich krank. Doch muss ich immer erst krank werden, um einen Grund dafür zu haben mal auf „Pause“ zu drücke oder einen Gang herunterzufahren? Nein! Auch innerhalb eines Tages muss ich mein Handy ab und zu aufladen, damit es bis zum Abend hält, so ist es nunmal auch manchmal mit meinem körperlichen Akku. Warte nicht erst bis zum roten Strich des Akku-Balkens, nutze kleine Auszeiten zum Auftanken.

Ich setze mich gerne einfach ins Kinderzimmer und beobachte die Kids, baue vielleicht etwas mit ihnen oder lese einfach etwas vor.

Ist mein Körper erschöpft, werde ich krank. Doch muss ich immer erst krank werden, um einen Grund dafür zu haben mal auf "Pause" zu drücke oder einen Gang herunterzufahren? Nein! Auch innerhalb eines Tages muss ich mein Handy ab und zu aufladen, damit es bis zum Abend hält, so ist es nunmal auch manchmal mit meinem körperlichen Akku. Warte nicht erst bis zum roten Strich des Akku-Balkens, nutze kleine Auszeiten zum Auftanken.  Selbstfürsorge Achtsamkeit mama

#4 Achtsamkeit durch kleine Auszeiten 🔋

Für jeden bedeutet Achtsamkeit, Selbstfürsorge und auch „Zeit für sich“ etwas anderes. Wichtig ist nur, dass du Dinge/ Aktivitäten tust, die dein Akku aufladen, noch bevor deine Batterie auf 0 läuft. Der #MuffinMittwoch auf meinem Instagram Account ist z.B. eine Möglichkeit wie ich meine Leidenschaft fürs Backen in meine Woche integriere und gedanklich abschalte. Ich liebe kleine Spaziergänge mit meinem Kindern, natürlich auch alleine mit meinem Hafer-Cappuccino. Manchmal setze ich mich abends ins dunkle Wohnzimmer und meditiere, während ich eine Kokos-Kerze anzünde.

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#5 Mein 10.000 Schritte-Ziel pro Tag 🚶‍♀️

In meinem Beitrag wie ich täglich versuche auf meine 10.000 Schritte zu kommen, erkläre ich kurz, wie wichtig ausreichende Bewegung in meinem doch sehr sitzlästigen Alltag ist. Ich merke nach etwa 1-2 Stunden bereits, wie sich meine Sitzhaltung massiv verändert und ich meine Texte ganz buckelig schreibe. Abwechslung im Alltag ist daher essenziell. Alternativ schreibe ich meine Mails während ich auf dem Laufband langsam gehe, drehe Reels um meinen Rücken zu entlasten und baue Telefon-Spaziergänge für die Mittagsstunden ein. Wenn ich wirklich den ganzen Tag vor dem Rechner sitze, dann gönne ich mir einen Lauf oder eine Runde auf der Vibrationsplatte. Das ist eine Top Selbstfürsorge-Ziel für jeden Tag.

Wie viele Schritte am Tag schaffst du?

#6 Überfordert? Dann frag um Hilfe! 🙋

Achtsamkeit bedeutet sich nicht unendlich aufzuopfern und auch sich und seine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Deshalb frage auch du Familienmitglieder, wenn sie dich unterstützen können. Es gibt eine Vielzahl an Aufgaben, die auch Kids für dich übernehmen können und die ihnen sogar gefallen werden.

Ich bin auch im Punkto „um Hilfe bitten“ ein Vorbild für meine Kinder. Sie lernen durch mein Verhalten, dass es in Ordnung ist um Hilfe und Unterstützung zu bitten. Sie sehen aber auch, dass ich mir Auszeiten und Ruhepausen nehme. Ich nutze jeden Morgen meine Zeit um meinen ersten Hafer-Kaffee in Ruhe zu trinken. Ganz ohne Handy, ganz ohne Pc. Parallel mache ich mich fertig, kümmere mich um mich und meine Morgen-Routine und versuche meine Gedanken und alle To Dos zu sortieren.

Aber auch im Alltag selbst, wenn ich einen anstrengenden Termin hatte und die Inhalte für mich verarbeiten muss, läuft mein Kopf auf Sparflamme, ich äußere dann schnell, dass mir gerade Gespräche, Wünsche oder Erzählungen zu viel sind. Das hat den Vorteil, dass keiner meiner Kids etwas von mir erwartet und ich im Zweifel enttäusche. Die Achtsamkeit an dieser Stelle, mir und meinen Bedürfnissen gegenüber, hat Abstrahl-Effekte. Ich gehe in mich und lade meine Batterie wieder auf, statt meine Kids anzupampen, weil ich überfordert bin. Macht das Sinn? Oder bin ich die Einzige, bei der das Zuhause so läuft?

Meinst du, du schaffst es diese 14 Dinge in deiner gewünschten Reihenfolge umzusetzen? Oft sind es ja nur wenige Minuten am Tag, die schon helfen können sich und andere besser wahrnehmen zu können. Ich habe mir letztens einen echt süßen Blumenstrauß gekauft. Ich fand ihn unheimlich hübsch und dachte, er würde im Kinderzimmer bestimmt total niedlich aussehen. Da habe ich mir also etwas geschenkt und zeitgleich meinen Kindern ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.

14 Tage Achtsamkeits-Challenge

Wenn du wartest bis dir jemand eine Freude macht oder dir eine Auszeit schenkt, kann es eine Weile dauern und/oder höchstwahrscheinlich zu Enttäuschung führen. Die Lösung? Mache dir selbst eine Freude!

Diesen Artikel widme ich meiner eigenen Achtsamkeit als Mama in meinem Alltag mit zwei Grundschulkids. Ich hab die ganze Mama-Nummer etwas unterschätzt, als ich berufsbegleitend studiert und parallel ein Kind bekommen habe. Damals ging es schon irgendwie und wir haben uns so durch den Alltag geschlängelt, die Bedürfnisse meines Sohnes ganz oben angestellt natürlich. Doch ich blieb auf der Strecke, ...
Achtsamkeitschallenge

Versuche dir in den nächsten 14 Tagen je eine der Aufgaben vorzunehmen und somit mehr für dich und dein Wohlbefinden zu tun. Los geht’s:

  1. Mache einen Spaziergag in der Natur
  2. Laufe barfuß im Gras
  3. Nimm dir Zeit in Ruhe einen Kaffee/ Tee zu trinken
  4. Mache heute nichts, das du nicht tun willst
  5. Mache eine Social Media Pause und schalte dein Handy ganz aus
  6. Was sind eine größten 5 Erfolge?
  7. Tanze oder singe lauthals zu deinem Lieblingslied!
  8. Was sind 10 Dinge, die du an dir magst?
  9. Lies ein Kapitel in einem guten Buch / Hörbuch
  10. Mache etwas, was du als Kind geliebt hast
  11. Beschenke dich selbst mit einer Kleinigkeit
  12. Schreibe dir selbst einen Liebesbrief
  13. Lächle dir selbst im Spiegel zu
  14. Was brauchst du heute? Gehe in dich.

Meinst du, du schaffst es diese 14 Dinge in deiner gewünschten Reihenfolge umzusetzen? Oft sind es ja nur wenige Minuten am Tag, die schon helfen können sich und andere besser wahrnehmen zu können. Ich habe mir letztens echt süße Blumen gekauft. Ich fand ihn unheimlich hübsch und dachte dabei zunächst daran wie viel Achtsamkeit und Positivist dieses Blumenarrangement schenken würde, aber auch, dass er im Kinderzimmer bestimmt total niedlich aussehen wird. Da habe ich mir also etwas geschenkt und zeitgleich meinen Kindern ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.

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Auch habe ich neulich einfach meine Ruhe gebraucht und wollte meinen Kaffee mal warm und nicht erst abgestanden und kalt zu mir nehmen. Ich habe mich zu meinen Kids ins Spielzimmer gesetzt und entspannt. Zeitgleich konnte ich aber die positive, kreative und verspielte Energie auftanken und mich dadurch besser fühlen. Ganz ohne das Handy, ohne Laptop, ohne Medien – einfach wir drei.

Erzähle mir, ob dir diese Liste helfen wird Selbstfürsorge auch in deinem Alltag großzuschreiben?

*Die Produktempfehlungen oder Dienstleistungen kommen wie gehabt von Herzen und meine Links können im Einzelfall auch Affiliatelinks sein – das bedeutet, dass ich eine kleine Provision für die Weiterempfehlung erhalte oder eine Leistung gratis wahrnehmen und testen darf. Ich würde dir die Produkte und Dienstleistungen aber auch empfehlen, wenn du mit mir zusammen einen Kaffee ☕️ trinken würdest:-) Dieser Artikel ist in wunderbarer Zusammenarbeit mit der PAIDI GmbH entstanden.