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3 Gründe für meine Liebe zu Chicago

Ich war mit Casey und Dawson bereits auf Kriegsfuß mit Hank Voight und habe ihn dann anschließend im Distrikt 21 lieben gelernt. Mit Severide habe ich den Tod von Shay bedauert und mitgeweint, habe mich für Dr. Manning gefreut als sie ihren Owen auf die Welt gebracht hat und musste zurück an meine eigenen Geburten denken.

Ich habe Chicago lieben gelernt!

Was mich am meisten an den Geschichten aus Chicago interessiert, sind die zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Hierarchien spielen im öffentlichen Dienst eine kleine Rolle und kommen nur dann zu tragen, wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen. Sonst sind die Beziehungen sehr familiär. Häufig werden aus Kollegen Liebende und es wirkt als seien alle sehr freundlich zueinander. Man kümmert sich um die Kollegen und Freunde, die in Not sind und freut sich mit anderen, wenn ihnen geholfen werden konnte.

Ich habe schon wirklich viele Serien durch. Von #Friends bis #TheWalkingDead war fast alles dabei. Doch die Chicago Reihe ist so viel emotionaler und miteinander verkoppelt, wie keine zuvor. Jedenfalls mir unbekannt. Serien-Tipps, jemand?

Ich habe nun alle Folgen durch und letzten Donnerstag war in den USA bereits der Start aller neuen Staffeln. Ich bin zu Tode gespannt, wer es aus dem Lagerhaus geschafft und überlebt hat, wie es bei P.D. ohne Lindsay weitergeht und, ob die Kollegen Dr. Charles mit der Schusswunde vor dem Chicago Med noch retten konnten.

Ich verliere mich in dieser Welt, denn es bereitet mir Freude mich aus meinem hektischen Alltag ein Stückchen zu entfernen und Probleme anderer zu betrachten und mitfiebern zu können. Ist es schlimm, wenn man sich so sehr in die Rollen versetzen kann und empathisch reagiert?

In Hollywood wird immer alles so dramatisch dargestellt, Schusswunden, brennende Häuser, Krankheiten und Heilungen besonderer Art – alles wahr, klar gibt es im echten Leben ja auch. Aber dennoch überspitzt dargestellt. Es ist ein realer Zufluchtsort aus meinem Berliner Chaos.

Mein Mann findet die Serien total blöd, kennt sie nicht, aber er findet es blöd. Ich interessiere mich für Disney Filme, schaue mit den Kindern gerne Heidi, kann aber durchaus in die Thriller-Welt eintauchen, wenn meine Emotionen mitspielen. Manchmal bin ich nicht in der Verfassung dramatische Thriller oder Action-Serien zu schauen, denn ich fürchte mich so sehr in der Dunkelheit..unglaublich. Hinter jedem Schatten vermute ich ein gruseliges Monster oder einen Mörder. Schlimm. Dabei bin ich eigentlich so ein positiv-denkender Mensch, dass es doch wahnsinnig ist, sich so von seinen inneren Ängsten leiten zu lassen. Naja, der Punkt ist, dass ich es schön fände von einem Detective Halstead oder Severide gerettet zu werden und hoffe, dass auch in Berlin solch schöne Helden umherlaufen und mich retten, wenn ich mal in Not bin.

Habt ihr manchmal Ängste, die irgendwie unbeschreiblich sind? Leidenschaften, die sich sehr von denen des Partners entfernen?

Eure Julia

#ichschauegernewaswasanderehassen

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